• Lara Selina

Was war, was ist & was noch kommt

Ihr Lieben! Es ist an der Zeit mal ein bisschen von mir und meinem Leben zu erzählen.


WAS WAR.

Puh, wo soll ich anfangen? Naja bleiben wir mal bei einer Kurzfassung. Wir wollen ja hier nicht morgen noch sitzen. Starten wir an dem Punkt meiner „Findungsphase“. Was gibt es da zu sagen? Nach meinem Abitur stand ich auch, wie vermutlich jeder von euch erstmal vor der Frage: Und jetzt? Gefühlt stand ich vor einer riesen Kreuzung ohne den Weg zu wissen – wie auch. Mit 18 ist man zwar offiziell erwachsen, aber nur weil es auf dem Papier steht, heißt das noch lange nicht, dass man das auch ist. Naja – also machte ich mich auf die Suche. Studieren – das war klar. Fragen über Fragen in meinem Kopf. Was will ich? Wo will ich hin? Was will ich später erreichen? Bei einer Sache war ich mir aber sicher. Alles, was sich rund um Medien dreht, hat mich schon immer interessiert. Letztendlich habe ich mich für den Bachelor-Studiengang „Medien und Kommunikation“ an der Universität Passau entschieden, bin in dieser Zeit zweimal umgezogen und hab kennengelernt was es heißt in einer WG zu wohnen, gelernt auf eigenen Beinen zu stehen und selbstständig zu werden. Ich habe neue Leute getroffen, neue Freunde gefunden, alte „Freunde“ verloren und meine wahren Freunde noch mehr zu schätzen gelernt. Ich habe gelernt kurz vor den Prüfungen die Ruhe zu bewahren, obwohl noch 254621432 Seiten Skript auf dem Schreibtisch liegen. Ich hab gelernt, was es heißt wirklich viel zu lernen und ich hab gelernt, wie wichtig Familie und Freunde sind. Denn darauf kommt es im Leben wirklich an. Ich durfte ein paar mehr wundervolle Orte auf dieser Welt entdecken. Nach drei Jahren Studium stand ich dann wieder da, diesmal mit meinem Bachelorzeugnis in der Hand. Von Tränen vor Freude bis hin zu Sentimentalitätsgefühlen und „Ich will hier noch nicht weg“. Die Zeit rast. Und am liebsten würde ich sie manchmal stoppen. Einfach anhalten und im Moment verweilen. Mir geht das manchmal alles viel zu schnell. Deswegen sollten wir uns immer wieder bewusst machen, die Zeit zu genießen. Mehr im Moment leben, in der Gegenwart – eben genau jetzt. Nicht gestern, letztens, morgen, bald – nein. Genau jetzt.

WAS IST.

Nach dem Studium hat sich bei mir einiges getan. Meine erste eigene Wohnung, mein erstes eigenes Auto und mein erster fester Job mit richtigem Gehalt. Jetzt weiß ich auch wohin das ganze Geld immer verschwindet. Das Leben ist teuer, aber verdammt noch mal zu schön und zu kurz, um schlechte Stimmung zu schieben. Zu schön und zu kurz, um sich ständig Sorgen zu machen, zu schön und zu kurz, um sich wegen Kleinigkeiten aufzuregen. Das Leben ist zu wertvoll, es mit den falschen Menschen zu verbringen. Also Augen auf. Haltet euch an Menschen, die euch gut tun – an eure wahren Freunde und an eure Familie. Do what you love. Da ist was wahres dran. Was ich mir im Moment jeden Tag versuche bewusst zu machen: Jeden Tag zu schätzen. Dankbar zu sein, dass es mir gut geht und dass ich gesund bin. Wenn ich mit einer Situation nicht glücklich bin, versuch ich es zu ändern oder das beste daraus zu machen. Ich versuche die Zeit nicht damit zu vergeuden, mich aufzuregen und miese Laune zu schieben, sondern etwas an der Situation zu ändern. Dinge anpacken. Und manchmal. Da kommen die Dinge ganz anders als du sie geplant hast. Anders. Besser. Eben so, wie es sein soll.


WAS KOMMT.

Ich hab noch so viel vor. Ich will noch so viel sehen und erleben und erreichen. Ich will das Leben in vollen Zügen genießen. Ich freu mich auf den nächsten Frühling und auf den nächsten Sommer, auf schöne Momente und viele neue Erfahrungen. Auf liebe Menschen und auf Reisen. Auf die Zeit mit meinem Freund. Meinem Seelenverwandten. Meiner großen Liebe. Ja, mit Dir, Niklas. Und auf unglaubliche Orte, auf Meer und Strand und Sonne. Auf Blumen und blaue Himmel. Auf Sport und gutes Essen und aufs Ausschlafen und lange Aufbleiben. Aufs frühe Aufstehen und Produktiv-Sein. Auf Grillabende und laue Sommernächte. Auf Avocadobrote und mehr frisches Obst. Auf gute Musik, neue Lieblingslieder und gute Laune. Auf Ed Sheeran. Auf neue Ziele und Träume. Auf Laufen und Schwitzen und aufs Baden. Aufs Pläne schmieden und Ideen sammeln. Aufs leben und aufs glücklich sein!